Der Schlüssel zu liebevollen Beziehungen: Verantwortung

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum du mit einem Menschen eine Beziehung eingehst? 

Was ist deine Motivation? Welche Erwartungen hast du? 

Wozu brauchst du ihn oder sie? Ist der Partner dazu da, deine Bedürfnisse zu erfüllen?

Sei dir bewusst, je mehr du deinen Partner (ist natürlich auch Partnerin mit gemeint) benutzt, um deine Bedürfnisse zu erfüllen, desto komplizierter wird eure Beziehung werden und sie wird ihren wahren Zweck verfehlen.

Die Bedeutung von Beziehungen

Der wahre Sinn von Beziehungen und warum das Schicksal zwei Menschen zueinander führt ist es, sich weiter zu entwickeln und einen Schritt weiter auf der Reise zur Vollkommenheit bzw. zum Göttlichen zu gelangen.

Nur wenn beide Partner mit dieser Motivation eine Beziehung eingehen, wird euch das die Kraft geben, alle Probleme und Schwierigkeiten tatsächlich zu überwinden.

Deshalb gehe liebevoll und geduldig mit deinem Partner um und nimm ihn so an, wie er ist.

Karma - Ursache und Wirkung

Wer Karma, das Prinzip von Ursache und Wirkung verstanden hat, der übernimmt die volle Verantwortung für seine Beziehungen.

Ich meine damit nicht, dass jeder Partner 50 % in der Beziehung trägt. Ich meine damit auch nicht das du und dein Partner jeweils 100 % Verantwortung tragen sollten. Diese Aufteilung entspringt einem Missverständnis.

Nur du trägst die Verantwortung

Wer Karma versteht, der übernimmt alleine 100 % Verantwortung für seine Beziehungen!

Sobald du meinst, dein Partner hätte genauso viel Verantwortung zu tragen wie du, dann begehst du einen großen Fehler!

Denke über diesen Zusammenhang nach, bist du ihn wirklich verstehst und verinnerlicht hast.

Nur wenn du alleine zu 100 % die Verantwortung für deine Beziehungen übernimmst, kannst du eine wirklich liebevolle und harmonische Beziehung führen.

Tatsächlich ist es so, wenn du der Meinung bist, dass dein Partner genauso viel Verantwortung tragen sollte wie du, dass genau diese Erwartungshaltung dazu führt, dass deine Beziehung sich dramatisch verschlechtert und deine Beziehung nicht ihr volles Potenzial entfalten kann.

Darüber hinaus, wenn du nicht zu 100 % die Verantwortung übernimmst, begibst dich in eine mehr oder weniger latente Opferhaltung. Du hegst dann eine Erwartungshaltung deinem Partner gegenüber, die ihn unter Druck setzt.

Wenn du andere für deine Gefühle verantwortlich machst, begibt du dich in große Abhängigkeit. 

Je größer die Abhängigkeit, desto größer die Bedürftigkeit, desto angespannter und frustrierter wirst du sein!

Wie deine Erwartungen die Harmonie stören

Wenn er dann deiner Erwartungshaltung nicht entspricht, wirst du schnell wütend und die Harmonie eurer Beziehung leidet.

Die Annahme, dass dein Partner irgendetwas tun sollte, schafft schlechtes Karma bzw. schlechte Energie zwischen euch.

Je mehr Vorwürfe du deinem Partner machst oder sein Verhalten verurteilst, desto mehr Schwere entsteht in eurer Beziehung und eure Leichtigkeit wird verloren gehen.

Deine Erwartungshaltung und der Glaube, dass es die Pflicht deines Partners sei, dich glücklich zu machen und dass du dies wirklich verdient hast, sind Glaubenssätze. Durch dein Festhalten an diesen erzeugst du tatsächlich aber nichts anderes als Druck und Leid.

Wie Glaubensätze deiner Beziehung schaden

 „Du bist nicht gut so, wie du bist!“, „Es sollte anders sein“  oder "Nie siehst du, was ich brauche" sind Glaubenssätze, die jede Menge Gewalt beinhalten, nicht nur deinem Partner gegenüber, sondern auch du selbst fügst dir damit Gewalt zu!

Dein Partner und du, ihr seid eine Einheit. Jedes Urteil, jeder Vorwurf zertört diese Einheit und das damit verbundene Glück!

Jedes „sollte“ ist eine Form von Gewalt und ist damit das Gegenteil eines jeden spirituellen Weges zur Einheit und Vollkommenheit.

Je mehr du an deinen Glaubenssätzen festhälst, desto unglücklicher wirst du sein.

Das Festhalten an deinen Glaubenssätzen und Wünschen erzeugt eine Spannung zwischen Wunschdenken und Realität. Frustration ist die Folge.

Wie du Glaubenssätze auflöst

Diese kannst du auflösen, indem du Bewusstheit entwickelst.

Bewusstheit entwickelst du mit Meditation, wie ich sie z.B. in meinen Seminaren vermittle.

Denn nur mit einem ruhigen Geist kannst du klar sehen, was in deinem Bewusstsein vor sich geht.

Ruhiger Geist - klarer Geist

Mit unserem Geist verhält es sich ähnlich wie wenn wir bei offenem Fenster im Dunkeln nur bei Kerzenlicht versuchen, ein Buch zu lesen. Die Kerzenflamme flackert unaufhörlich im Wind, sodass es unmöglich ist, den Text des Buches zu erfassen.

Genauso wie wir eine ruhige stabile Kerzenflamme benötigen, um wirklich lesen zu können, brauchst du einen stabilen und ruhigen Geist, um die Ursachen deines Leids, die sich in deinem Bewusstsein befinden, sehen zu können.

Und wenn du die Ursachen siehst, dann kannst du dich von ihnen befreien!

In meinen Coachings unterstütze ich dich gerne dabei, diese Ursachen zu erkennen und einen Weg zu finden. 

Alles Gute!

Till Ahrens

In Teil 2 erfährst du, warum es wichtig ist, sowohl die Bedürfnisse des Partners als auch die eigenen zu erkennen.