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Till Ahrens - Blog

Astrologie & Zeitqualität, Weisheiten zum Glücklichsein, Buddhismus & Meditation
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Mit dem Meditieren beginnen – Teil 3: Wie du die Meditation der Geistesruhe übst

Den eigenen Geist zur Ruhe zu bringen führt sowohl zu mehr Entspannung und Zufriedenheit als auch zu größerer geistiger Klarheit und letztendlich zu Erleuchtung. Um den Geist zu beruhigen, praktiziert man die Meditation der Geistesruhe (Sanskrit: Shamata). Wie funktioniert diese?

Für diese Meditation nimmst du dir ein Objekt wie z. B. den Atem und lässt deinen Geist darauf ruhen. Das ist anfangs nicht so einfach, denn wir werden schnell abgelenkt und unser Geist fängt an, umherzuwandern. Wenn das passiert, holst du deine Aufmerksamkeit immer wieder sanft auf das Objekt der Meditation zurück. Diese Form von Achtsamkeit ist für die Meditation von entscheidender Bedeutung.

Du solltest meditieren, ohne dich von dem, was im Bewusstsein auftaucht, ablenken zulassen. Nimm lediglich zur Kenntnis, dass du abgelenkt warst, und führe deine Aufmerksamkeit jedes Mal wieder liebevoll zum Objekt der Meditation zurück.

Was im Bewusstsein auftaucht, sollte weder abgelehnt oder unterdrückt, noch aufgegriffen werden. Lass alle Gedanken wie Wolken am Himmel vorbeiziehen, ohne etwas zu bewerten.

Einer der großen Meditationsmeister des tibetischen Buddhismus, Gendün Rinpoche, der viele Jahre in Frankreich lebte, beschreibt den Meditationsprozess wie folgt: „Meditation bedeutet, den Geist im gegenwärtigen Augenblick ruhen zu lassen - ohne etwas abzulehnen, ohne etwas künstlich zu erzeugen und ohne das Sosein des jeweiligen Moments zu manipulieren.“

Das gewöhnliche Bewusstsein ist wie ein klarer Bergsee, der durch den Wind aufgewühlt ist, viele Wellen kräuseln sich auf der Oberfläche und verhindern, dass man den Grund des Sees sehen kann. Hört der Wind auf zu wehen, legen sich die Wellen, das Wasser kommt zur Ruhe und wird klar, sodass man schließlich den Grund deutlich sehen kann.

In gleicher Weise, wenn wir unsere eigenen Geist nicht immer wieder erlauben, dass er durch Emotionen aufgewühlt wird, kommt dieser nach und nach zur Ruhe und das eigene erleuchtete Bewusstsein kommt immer mehr zum Vorschein.

Ein anderes Beispiel ist das einer Kerze, deren Flamme im Wind flackert. Wenn es dunkel ist, ist es einfach unmöglich dabei ein Buch zu lesen. Erst wenn die Kerzenflamme ruhig wird und nicht mehr flackert, können wir sehen, was im Buch geschrieben steht.

Dies erklärt anschaulich, warum die Meditation der Geistesruhe so wichtig ist. Die Meditation der Geistesruhe ist die Grundvoraussetzung dafür. Dadurch, dass der Geist ruhiger wird, wird er klarer. Diese Klarheit führt wiederum zu tieferen Erkenntnissen und dazu, dass wir die zeitlose Natur unseres Bewusstseins erkennen können.

Die erleuchtete Natur ist wie die Sonne, die hinter den Wolken beständig scheint, egal wie dick und dunkel diese sind. Unsere Gedanken und Emotionen sind wie Wolken: Sie verdecken das erleuchtete Bewusstsein lediglich vorübergehend.

Wenn wir Gedanken und Emotionen nicht aufgreifen, sondern vorüberziehen und loslassen, befreien sie sich von selbst und unser wahres Wesen kommt Schritt für Schritt zum Vorschein.

Am Anfang ist es gut, in mehreren kurzen Einheiten von fünf bis maximal zehn Minuten zu meditieren und sich auf gar keinen Fall zu überfordern, indem man zu lange Sitzungen macht und dann die Lust an der Meditation verliert. Beendest du deine Meditation rechtzeitig, wenn du noch frisch bist, steigert das die Motivation und du freust dich bereits auf die nächste Sitzung und meditierst gerne wieder.

Ich empfehle jedem, der intensiver in die Meditation einsteigen möchte, diese von einem qualifizierten und erfahrenen Lehrer zu erlernen.

Wenn du Interesse hast, mit dem Meditieren zu beginnen, lade ich dich ein, an einem meiner Meditationsseminare teilzunehmen. Kontaktiere mich gerne für nähere Informationen!

Zeitqualität Mai 2015
Zeitqualität April 2015
 

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